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Die Elterninitiative

Gemeinschaft gestalten, Zukunft begleiten

Eine Elterninitiative ist weit mehr als eine Alternative zu kommunalen oder kirchlichen Kindertagesstätten – sie ist ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird. Bei uns liegt die Trägerschaft der Einrichtung direkt in den Händen der Eltern. Das bedeutet: Höchste Mitgestaltungsmöglichkeiten, persönliche Nähe und ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Was unsere Elterninitiative auszeichnet

  • Aktive Mitgestaltung: Eltern entscheiden direkt über pädagogische Konzepte, Ausflüge, Feste und Anschaffungen mit. Von der Raumgestaltung bis zur Auswahl des Personals bringen Familien ihre eigenen Ideen und Werte ein.
  • Familiäre Atmosphäre: Durch die überschaubare Anzahl an Plätzen kennen sich Kinder, Erzieherinnen, Erzieher und Eltern persönlich. Das schafft Vertrauen und ein geborgenes Umfeld für die Entwicklung der Kinder.
  • Hohe Transparenz: Als Vereinsmitglieder haben Eltern Einblick in alle organisatorischen und finanziellen Abläufe. Entscheidungen werden demokratisch und nachvollziehbar getroffen.
  • Qualitative Pädagogik: Oft erlaubt der Schlüssel zwischen Fachkräften und Kindern in Elterninitiativen eine besonders individuelle und intensive Förderung.

Das Engagement der Eltern

Der Erfolg einer Elterninitiative steht und fällt mit dem Einsatz der Familien. Bei uns bringen sich Eltern aktiv in den Kita-Alltag ein:

  1. Vorstandsarbeit & Verwaltung: Organisation des Vereins, Personalführung und Finanzen.
  2. Elterndienste:
    – Ca. alle drei Monate Tee- und Wasserdienst: Eine Woche lang jeden Morgen vier Thermoskannen Tee und zwei bis drei kleine Wasserkanister mitbringen.
    – Ca. alle drei Monate Akku-, Müll-, Wäschedienst: am Wochenende Handtücher waschen, Müll entsorgen und eine Woche lang darauf achten, dass die Akkus geladen sind.
    – Ca. alle zwei bis drei Monate Geschirrdienst: Eine Woche lang nachmittags das schmutzige Geschirr vom Mittagessen mitnehmen (geht auch im Fahradanhänger) und am nächsten Morgen gespült wieder mitbringen. (Entfällt, wenn Kinder immer vor dem Mittagessen abgeholt werden.)
  3. Elternämter: d.h. ein fester Zuständigkeitsbereich in der Organisation des Kindergartens: Vorstand, Finanzamt, Personalamt, Besorgungsamt, Festamt, Außengelände, u.a.m.
  4. Pädagogische Unterstützung: Mitwirkung bei Festen, Begleitung bei Ausflügen oder die Vertretung bei Notfällen.
  5. Baueinsätze: zur Geländepflege auf dem Kigagelände.
  6. Elternabend: Ca. alle sechs Wochen zum Austausch zwischen den Eltern und Neuigkeiten aus dem pädagogischen Team

Eine Elterninitiative erfordert Zeit und Verbindlichkeit, schenkt Familien aber im Gegenzug ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl und die Möglichkeit, die ersten Bildungsjahre ihrer Kinder hautnah und aktiv mitzuprägen.